Smartphone: Mit diesen Tarifen telefonieren Sie günstig

Smartphone: Mit diesen Tarifen telefonieren Sie günstig

ID-100104907Die Liberalisierung des Marktes für Telekommunikation hat den Verbrauchern zahlreiche Vorteile verschafft – allen voran günstige Tarife durch die Konkurrenz, die in einer freien Wirtschaft die Preise bestimmt. Einer der wenigen Nachteile ist, dass es angesichts der großen Zahl an teilweise nur scheinbar unabhängigen Anbietern schwierig ist, den Überblick über die einzelnen Angebote zu bewahren – entsprechend umständlich kann es werden, den jeweils günstigsten zu ermitteln.

Niedrige Minutenpreise bei voller Kostenkontrolle

Einer der entscheidenden Vorteile bei einem Prepaid-Tarif ist es, dass der Verbraucher vor unliebsamen Überraschungen durch die Monatsabrechnung sicher ist. Da sie zudem keine feste Laufzeit besitzen, ist der Wechsel in einen anderen Tarif jederzeit möglich, falls sich dieser als günstiger erweist. Lange Zeit waren dafür die Verbindungsentgelte deutlich höher als bei einer Vertragsbindung. Dies hat sich geändert – die Preise sind bei sechs bis acht Cent pro Minute angekommen. “6 Cent” heißt auch der derzeit günstigste Tarif auf dem Markt, der von helloMobil angeboten wird. Wie der Name bereits verrät – Telefonate wie SMS kosten sechs Cent – unabhängig vom Netzbetreiber. Internet ist dabei nicht mit inbegriffen – hier werden 19 Cent pro Megabyte bzw. 9,95 Euro für eine Monatsflat mit 300 Megabyte fällig.

Telefonieren ist günstig, mobiles Surfen moderat

Aussagekräftig ist auch der Name des nächsten Tarifes aus dem Hause Vodafone. Der “8-Cent-Tarif” ähnelt demjenigen von helloMobil – nur dass eben zwei Cent mehr fällig sind. Dafür gibt es das Handy mit einem Datentarif, der für denselben Preis 200 Megabyte mehr liefert. Ohne den werden ebenfalls mit 19 Cent pro Megabyte berechnet. Denselben Namen trägt auch ein Angebot von debitel light – allerdings zu unrecht. SMS wie Telefonate schlagen auch hier mit nur sechs Cent zu Buche, Internet wird täglich mit 0,95 Euro berechnet. Ab 200 Megabyte im Monat wird die Geschwindigkeit auf GPRS heruntergedrosselt – für Vielsurfer eine recht unangenehme Aussicht.

Das Internet gibt den Ausschlag

Bei Telefonaten sind keine großen Unterschiede mehr zwischen einzelnen Anbietern festzustellen, wohl aber bei der Abrechnung und den Nutzungsbedingungen des Internets. Hier sollte der Verbraucher genau hinsehen und das Angebot wählen, das seinen Bedürfnissen am ehesten entspricht.

Bild: Image courtesy of stockimages / FreeDigitalPhotos.net

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